Region Toskana

Santo Stefano
OLEUM, Olio Extra Vergine di Oliva, aus biologischem Anbau, Ernte 2016

0,75 l Flasche € 15,80 € 21,07/l Best.-Nr. O1-a

3,0 l Kanister € 47,50 € 15,83/l Best.-Nr. O1-b

Olivenöl Oleum, Santo Stefano

Kaltgepresstes Olivenöl der höchsten Qualitätskagegorie. Die verwendeten Oliven der Sorten Frantoio, Moraiolo und Leccino stammen ausschließlich aus den streng biologisch bewirtschafteten Olivenhainen des Landguts St. Stefano und werden in einer traditionellen toskanischen Ölmühle rasch und schonend verarbeitet. Aufgrund der frühen Ernte im Oktober hat das Öl eine satt grüne Farbe. Es duftet intensiv grasig-fruchtig und entfaltet ein kräftiges, herrlich nussiges Aroma am Gaumen. Deswegen eignet es sich besonders zum Rohgenuss, zum Beispiel einfach mit Weißbrot und ein paar Körnern Salz: eine einfache und gesunde Delikatesse! Das Oleum ist die Seele der bäuerlichen toskanischen Küche, mit der uns Meisterköchin Marinella am Landgut St. Stefano schon mehrfach verwöhnt hat. Die schönen neuen Flaschen mit hochwertigem Dosierverschluss eignen sich auch sehr gut als Geschenk.

Neue Ernte auf Lager! Smiley

Region Marken

Il Conventino di Monteciccardo
FRÀ EVARISTO, Olio Extra Vergine di Oliva, Ernte 2016

0,50 l Flasche € 12,00 € 24,00/l Best.-Nr. O2-a

0,75 l Flasche € 16,50 € 22,00/l Best.-Nr. O2-b

Olivenöl Frà Evaristo, Conventino di Monteciccardo

Verschnitt, überwiegend aus den Sorten Leccino und Raggiola.
Duft anfangs nach Bohnenkraut und Disteln, dann fruchtig nach Kiwi und Äpfeln. Im Geschmack zuerst mild, dann angenehm herb und pikant.

FRÀ PASQUALE, Olio Extra Vergine di Oliva, Ernte 2016

0,50 l Flasche € 13,30 € 26,60/l Best.-Nr. O3-a

0,75 l Flasche € 18,30 € 24,40/l Best.-Nr. O3-b

3,0 l Bag-in-Box € 54,90 € 18,30/l Best.-Nr. O3-c

Olivenöl Frà Pasquale, Conventino di Monteciccardo

Monocultivar. Sorte: Raggiola
Raggiola ist eine lokale, in der Provinz Pesaro und Urbino verbreitete Olivensorte.
Kräutriger Duft nach Thymian und Artischocken, im Geschmack fruchtig mit feinherben Noten und grünem Pfeffer im Nachklang.

FRÀ GIOCONDO, Olio Extra Vergine di Oliva, Ernte 2016

0,50 l Flasche € 13,30 € 26,60/l Best.-Nr. O4-a

0,75 l Flasche € 18,30 € 24,40/l Best.-Nr. O4-b

3,0 l Bag-in-Box, Biologico € 59,90 € 19,97/l Best.-Nr. O4-c

Olivenöl Frà Gicondo, Conventino di Monteciccardo

Monocultivar. Sorte: Leccino
Die Leccino-Olive stammt wohl ursprünglich aus der Toscana, erfreut sich aber in ganz Italien großer Beliebtheit.
Sehr kräutriger Duft nach Minze, Baldrian und Rosmarin, am Gaumen fruchtig mit Mandelnoten, im Nachklang feinherb und pikant.
Die Verpackung in Bag-in-Box ist eine ungewohnte, aber ideale Lösung: Da das Olivenöl auch nach dem Öffnen des "Schlauchs" nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt, bleibt es länger absolut frisch.

Moderne Ölgewinnung beim Conventino di Monteciccardo in den Marken

Malaxierer

In traditionellen Ölmühlen wird der Olivenbrei meist auf Pressmatten ausgelegt, die übereinandergeschichtet und dann mit hydraulischen Pressen unter Druck gesetzt werden. Das gewonnene Öl wird dann nicht gefiltert, sondern man wartet einfach so lange ab, bis die Trübstoffe sich abgesetzt haben und zieht das klare Olivenöl dann ab. Es ist unbestreitbar, dass sich mit diesem Verfahren durchaus gutes und aromatisches Extra Vergine gewinnen lässt. Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben und inzwischen geht es besser.

In modernen Olivenmühlen wie beim Conventino di Monteciccardo wird der Olivenbrei in sogenannten Malaxierern (Knetwerken) unter Luftabschluss und temperaturkontrolliert bearbeitet. Die Ölabscheidung erfolgt in einer Edelstahl-Zentrifuge (Foto), die als Decanter bezeichnet wird. Anschließend wird das gewonnene Öl gefiltert, um Trübstoffe, die die Alterung beschleunigen würden, vollständig zu eliminieren. Durch die extrem rasche Verarbeitung unter Luftabschluss wird verhindert, dass wertvolle antioxidative Inhaltsstoffe wie die Polyphenole durch biochemische Abbauprozesse verloren gehen.

Fruchtig, bitter und scharf - so schmeckt hochwertiges Olivenöl!

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass hochwertiges Olivenöl mild schmecken sollte. "Ausdrucks­starke Olivenöle riechen und schmecken intensiv fruchtig, deutlich bitter und scharf.", so formuliert es die Stiftung Warentest in ihrem Olivenöl-Test vom Januar 2017. "Das Kratzen im Hals, das beim Verkosten sogar ein Hüsteln hervorrufen kann, wir von den sogenannten Polyphenolen verursacht, den Antioxidantien, die in einem guten Öl reichlich vorhanden sind", konstatiert die Zeitschrift Merum in ihrem Dossier Olivenöl.

Geschmackserlebnis Olivenöl

Thymian, Minze, Rosmarin, Distel, Mandel, Walnuss, Artischocken, Tomatenblätter, Kiwi, Apfel, Paprikaschoten und Grüner Pfeffer sind nur ein Teil des aromatischen Arsenals, mit dem findige Verkoster beim Lobpreis hochkarätiger Extra-Vergine-Essenzen um sich werfen. Ein Schuss Fantasie und Augenzwinkern mag hilfreich sein, um dieses geschmackliche Kaleidoskop in allen Nuancen nachempfinden zu können. Nichtsdestotrotz bleibt festzuhalten, dass erstklassige Olivenöle nicht nur die geschmacksarme und schlimmstenfalls ranzelnde Billigkonkurrenz weit hinter sich lassen, sondern sich auch untereinander durch eine beeindruckende Aromavielfalt unterscheiden.
Davon konnten wir uns ein weiteres Mal überzeugen, als uns die Hausherren des Landguts Il Conventino di Monteciccardo einen Reigen sortenreiner Öle kredenzten, die sie in ihrer eigenen, hochmodernen Mühle in den italienischen Marken erzeugen. Die unverschnittenen Olivenöle des „Conventino“ eignen sich besonders gut, um die typischen geschmacklichen Eigenschaften verschiedener Olivensorten zu entdecken.

Gesundbrunnen Olivenöl

"Olivenöl stellt – neben viel Obst und Gemüse, reichlich Fisch und wenig Fleisch – einen sehr wichtigen Bestandteil der mediterranen Küche dar. Die Schutzwirkung dieser Ernährungsform im Hinblick auf Gefäßerkrankungen und mögliche Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall ist mittlerweile unstrittig. Olivenöl, das neben der Ölsäure eine große Anzahl günstiger Mikronährstoffe enthält, wirkt zum Beispiel antioxidativ, entzündungs- und gerinnungshemmend. Insbesondere konnte gezeigt werden, dass sich Olivenöl durch seine einfach ungesättigten Fettsäuren und Polyphenole günstig auf die Cholesterinwerte auswirkt." (Zitat aus Herz heute 1/2008, der Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung)
Die erwähnten gesundheitsfördernden Inhaltstoffe sind der Grund dafür, dass hochwertige Olivenöle neben den fruchtigen Aromen auch deutliche Bitternoten aufweisen und beim Verkosten ein heftiges Kratzen im Hals verursachen können.

"Schmutziges Gold" - die desaströsen Befunde der Stiftung Warentest.

In ihrem neuesten Test vom Januar 2017 hat die Stifung Warentest 24 Olivenöle "nativ extra" aus dem Supermarkt und vom Discounter unter die Lupe genommen. Dabei handelte es sich durchweg um preiswerte Mischungen von Olivenölen aus verschiedenen Ländern, teilweise mit Biozertifikat. Kein Einziges davon schnitt gut ab, zehn waren mangelhaft. Für kleines Geld darf man eben keine Spitzenprodukte erwarten.
Bereits 2016 hatte die Stiftung Warentest Olivenöle der höchsten Kategorie untersucht und dabei festgestellt, dass der Kauf von Olivenöl selbst im Bio-Supermarkt ein Abenteuer bleibt. Von den 26 getesteten Olivenölen fiel glatt die Hälfte mit dem Qualitätsurteil "mangelhaft" durch, und nur eines erhielt die Note "gut" (Preis: 40 Euro pro Liter). Sage und schreibe 7 Testöle "glänzten" mit sensorischen Fehlern von ranzig bis wurmstichig, bei 5 weiteren sorgte ein bedenklicher Schadstoffgehalt für einen mangelhaften Befund und bei 5 Ölen deckte die Laboranalyse eine falsche Herkunftsangabe auf. Im Vergleich zum Test der Stiftung im Jahre 2010 hat sich also nichts zum Besseren gewendet.

Verlässliche Qualität

Bei einem so wertvollen Lebensmittel wollen wir auf Experimente lieber verzichten und verlassen uns deshalb auf die herausragende Qualität der Öle unserer Kleinerzeuger, die ihre Oliven selbst anbauen und die Landschaft nicht in Olivenbaumwüsten verwandeln.

Leben ohne Wein ist möglich, aber sinnlos.